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Virenschutz

1. Gefahren im Internet

Jeder sollte sich im Klare darüber sein, dass der heimische Rechner jedesmal beim Eintritt in die Datenautobahn ( Internet ) ein gefährliches Pflaster betritt.
Diese Autobahn fährt nämlich keineswegs nur in eine Richtung. Der Computer überträgt und erhält aus dem Internet ununterbrochen Daten. Es hat also absolut nichts mit Panikmache zu tun, wenn wir sagen, dass unter derzeit einer dreiviertel Milliarde Internetnutzer nicht nur Nette Leute unterwegs sind. Hacker und solche, die es werden wollen ( Scriptkiddies ) sowie Spammailversender oder Dialerbetreiber und, und, und lauern auch in der bunten weiten (Internet-) Welt. Und das sind nur einige....
Um allein mal festzuhalten, was alles so Möglich ist mal ein Beispiel:
Frau Mustermann möchte für Ihre Kinder einige Fensterbild-Vorlagen ( Windowcolor) runterladen um diese dann auszudrucken. Sie sucht bei einer Suchmaschine wie Google also nach "Windowcolor" und klickt auf einen der ersten 5 Ergebnisstreffer. Nun wird Sie beim weiterklicken auf der Seite aufgefordert selber "OK" in das lustige kleine Formular einzugeben.

Was war passiert?
Sie hat nun einen Dialer auf dem heimischen Computer und durch Ihre Bestätigung mit "ok" hat sie mal eben etwa 30,- Euro ausgegeben. Dazu sei aber gesagt, dass heutzutage die User genau 3 mal selber OK eingeben müssen um eine teure Servicenummer anzuwählen.

Hacker versuchen anders und auch zum Teil mit anderen Hintergründen in ein System einzudringen. Bei nicht allen Angriffen steht die Geldbörse der User im Vordergrund. Viele Angriffe passieren tatsächlich, sagen wir mal aus sportlichem Ehrgeiz. Wie schwer mag es sein in dieses- oder jenes System einzudringen
Mit Hilfe eines so genannten IP-Scanners ( auch Portscanner genannt ) werden ganze IP-Adressräume flächendeckend ausgespäht. Es wird dabei erstmals geprüft welche Netze überhaupt erreichbar sind. Wenn dann ein Netz, oder ein einzelner Rechner ausgemacht worden ist wird versucht über offene Ports in das Zielsystem einzudringen.

Mögliche Schäden durch Angriffe von Viren, Trojanern, Hackern, Spyware und was sonst noch auf ahnungslose Opfer lauert wären in etwa folgende:
• Harmlose aber störende Bildschirmanimationen
• Daten- bzw. Dateizerstörung durch Löschen oder Überschreiben
• Zerstörung von gesamten Disketten- bzw. Festplatteninhalten durch Formatieren
• Manipulation von Daten durch z.B.ersetzen bestimmter Zeichenketten
• Verfälschung der Tastatureingaben
• Beschädigung von Hardware durch z.B. die Erhöhung der Bildschirmfrequenz mittels der Grafikkarte hat manchmal ein
_ Verschmoren der Leuchtschicht an der Bildschirminnenseite zur Folge.
• Bei manchen Diskettenlaufwerken verklemmt sich der Lese/Schreibkopf wenn versucht wird über die innerste Spur hinauszulesen.
• Die Überbeanspruchung eines elektronischen Bauteils wie z.B. des Co-Prozessors kann zu dessen Beschädigung führen.
• Blockierung von Speicherplatz durch z.B. das Schreiben riesiger Dateien mit sinnlosem Inhalt auf die Festplatte oder Diskette.
• das Laden sinnloser Programme in den Arbeitsspeicher.
• Reduzierung der Systemleistung durch z.B.: *) Verkleinerung des Arbeitsspeichers (siehe oben)
• Beanspruchung der Prozessorleistung für sinnlose Berechnungen.
• Blockierung von Programmen durch Aufforderung zur Eingabe eines Paßwortes ohne dessen ein Programm nicht gestartet _werden kann.
• Nichts